Kurz und knapp zu uns:

Wir sind die Seebrücke Dresden, eine Lokalgruppe der bundesweiten Initiative gleichen Namens. Alles wichtige zu uns, dazu, was ein Sicherer Hafen ist und warum wir denken, dass Dresden unbedingt einer sein sollte, findest du hier.

Aktuelles

25.01.2023: Zu Besuch im Dresdner Rathaus

Am 25.01.2023 waren wir zu Gast bei Frau Winkler, der Integrations- und Ausländerbeauftragten unserer Stadt. In einem spannenden Gespräch haben wir viel Interessantes erfahren, haben genauso viel Interessantes erzählt und haben ausgelotet, was wir gemeinsam tun können. Wir haben nicht erwartet, dass es in unserer doch eher sehr konservativen Verwaltung couragierte Menschen gibt, mit denen man etwas reißen kann. Ganz herzlich bedanken wir uns für das Buch “Dresdner Stimmen”, das 47 Geschichten von Dresdner Frauen aus aller Welt in Wort und Bild festhält.

P.S. Das Regal mit Büchern und Broschüren vor dem Eingang zum Büro ist eine echte Fundgrube!
Alle Infos zum Arbeitsbereich von Frau Winkler gibt es hier: https://www.dresden.de/…/oe/dborg/stadt_dresden_5923.php

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03.03.2022: Dresden ist 298. SICHERER HAFEN in Europa

Es ist geschafft. Seit dem vergangenen Donnerstagabend ist Dresden  der 298. Sichere Hafen in Europa. Die engagierten Beiträge der Gastredner*innen Anke Arnold, Pfarrerin der Kirchgemeinde in Dresden-Blasewitz, Frau Prof. Dr. Böhm, Prorektorin für Universitätskultur der TU Dresden, Dirk Ebert, Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes und Dave Schmidtke, Pressesprecher des Sächsischen Flüchtlingsrates sowie der hinter unserer Petition stehenden Stadtratsfraktionen haben unsere Positionen klar und deutlich in denStadtrat getragen.   Ein Änderungsantrag der Fraktionen von SPD, Bündnis90/Die Grünen, Die LINKE und Dissidenten, der aus dem in der aktuellen Situation sicher gut gemeinten Ersetzungsantrag unseres Oberbürgermeisters alles wirklich Wichtige herausgeholt hat, ist mit 34 zu 33 Stimmen und der Enthaltung des OB angenommen worden.

– Nun steht gleich in der Präambel das Bekenntnis zur Potsdamer Erklärung „Städte Sicherer Häfen“.
– Im Punkt 1 steht, dass die Stadt hinter den Seenotretter*innen der Mission Lifeline steht.
– Unter Punkt 4 findet sich der Satz „Die Stadt Dresden ist bereit, mehr Geflüchtete aufzunehmen, als sie nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel zugewiesen bekommen würde.

Das sind die 3 Punkte, die uns am Herzen lagen. Den Punkt der Schaffung aktiver Bleibeperspektiven hatte der OB in seinem Ersetzungsantrag bereits aufgenommen. Alles, was der OB und die FDP darüber hinaus anstreben, tragen wir gern mit. Für uns heißt es jetzt alles zu tun, dass der Sichere Hafen Dresden keine leere Worthülse bleibt sondern mit Leben erfüllt wird. Wir werden alles dafür tun, dass sich unsere Stadt für sichere Fluchtwege für alle Menschen auf der Flucht und ihr menschenwürdiges Ankommen und Bleiben stark macht.