Kurz und knapp zu uns:

Wir sind die Seebrücke Dresden, eine Lokalgruppe der bundesweiten Initiative gleichen Namens. Alles wichtige zu uns, dazu, was ein Sicherer Hafen ist und warum wir denken, dass Dresden unbedingt einer sein sollte, findest du hier.

Aktuelles

Wir für ein LAP – Tag der offenen Tür am 27.11.22 Dresden, Schlossplatz 14:00 – 16:00 Uhr

Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Not und Verfolgung. Auf der Suche nach einem sicheren und guten Leben für sich und ihre Familien kommen sie auch nach Sachsen. Aber um ihren Lebensmittelpunkt mit Arbeit, Wohnung, Kita und Schule für die Kinder, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben hier wirklich zu bekommen, braucht es Jahre. Sächsische Behörden ziehen alle Register, um die Menschen wieder abzuschieben.

Dass das auch anders geht, zeigen Bundesländer, die gemäß der Gesetzgebung der Bundesrepublik Landesaufnahmeprogramme (LAP) aufgelegt haben. Sichere Fluchtwege, menschenwürdige Unterbringung, soziale und medizinische Betreuung, die Möglichkeit zu lernen, zu studieren, zu arbeiten, Aufenthaltstitel, wann immer es das Gesetz zulässt – das sind nur einige Eckpunkte, die in Landesaufnahmeprogrammen verankert sind.

Das können wir in Sachsen auch. Lasst uns zusammen dafür kämpfen. Machen wir der Sächsischen Staatsregierung Druck. Am 27.11., dem ersten Adventssonntag des Jahres 2022 möchten wir euch von 14:00 bis 16:00 Uhr auf dem Schlossplatz zum Landesaufnahmeprogramm informieren und von euch erfahren, wie ihr dazu steht und wie ihr euch unser Zusammenleben hier in Sachsen vorstellt. Denn: Gemeinsam sind wir stärker!

WAS IST EIN LANDESAUFNAHMEPROGRAMM (LAP)

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03.03.2022: Dresden ist 298. SICHERER HAFEN in Europa

Es ist geschafft. Seit dem vergangenen Donnerstagabend ist Dresden  der 298. Sichere Hafen in Europa. Die engagierten Beiträge der Gastredner*innen Anke Arnold, Pfarrerin der Kirchgemeinde in Dresden-Blasewitz, Frau Prof. Dr. Böhm, Prorektorin für Universitätskultur der TU Dresden, Dirk Ebert, Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes und Dave Schmidtke, Pressesprecher des Sächsischen Flüchtlingsrates sowie der hinter unserer Petition stehenden Stadtratsfraktionen haben unsere Positionen klar und deutlich in denStadtrat getragen.   Ein Änderungsantrag der Fraktionen von SPD, Bündnis90/Die Grünen, Die LINKE und Dissidenten, der aus dem in der aktuellen Situation sicher gut gemeinten Ersetzungsantrag unseres Oberbürgermeisters alles wirklich Wichtige herausgeholt hat, ist mit 34 zu 33 Stimmen und der Enthaltung des OB angenommen worden.

– Nun steht gleich in der Präambel das Bekenntnis zur Potsdamer Erklärung „Städte Sicherer Häfen“.
– Im Punkt 1 steht, dass die Stadt hinter den Seenotretter*innen der Mission Lifeline steht.
– Unter Punkt 4 findet sich der Satz „Die Stadt Dresden ist bereit, mehr Geflüchtete aufzunehmen, als sie nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel zugewiesen bekommen würde.

Das sind die 3 Punkte, die uns am Herzen lagen. Den Punkt der Schaffung aktiver Bleibeperspektiven hatte der OB in seinem Ersetzungsantrag bereits aufgenommen. Alles, was der OB und die FDP darüber hinaus anstreben, tragen wir gern mit. Für uns heißt es jetzt alles zu tun, dass der Sichere Hafen Dresden keine leere Worthülse bleibt sondern mit Leben erfüllt wird. Wir werden alles dafür tun, dass sich unsere Stadt für sichere Fluchtwege für alle Menschen auf der Flucht und ihr menschenwürdiges Ankommen und Bleiben stark macht.